Coaching für die NextGen in Familienunternehmen

Dr. Andreas Knierim, Coach seit 1997

Die nächste Generation im Familienunternehmen

Seit 1997 begleite ich NextGen-Klient*innen - die nächste Generation in Familienunternehmen - im Einzel-Coaching. In der Begleitung stehen für Klient*innen die Beziehungsthemen zu sich selbst, zur Familie und zum Unternehmen im Mittelpunkt.

Zur NextGen zähle ich alle Übernehmer*innen/Nachfolger*innen in Familienunternehmen, die in einer dieser Situationen sind:

  • Vor der Entscheidung, ob es überhaupt sinnvoll ist, ins Familienunternehmen einzutreten.
  • Nach der Entscheidung, noch vor dem tatsächlichen Eintritt, um die nächsten Schritte im Familienunternehmen zu planen.
  • Nach dem Eintritt ins Familienunternehmen und in der gemeinsamen Führung zusammen mit der SeniorGen. 
  • Nach der Übernahme und schließlich in der Alleinverantwortung im Familienunternehmen.

Ich bin 1962 geboren, in und mit einem Familienunternehmen aufgewachsen. Mein Vater Walter Knierim gründete in den 1960er-Jahren das Sanitärunternehmen DOMO, das weltweit exportierte und über 200 Mitarbeiter*innen beschäftigte. Ich studierte an der Universität Kassel Wirtschaftswissenschaften im Schwerpunkt Marketing, ich arbeitete und beriet im elterlichen Mittelstandsbetrieb - ich war der »Kronprinz« für das Unternehmen.

Zusammen mit meinem Vater entwickelten wir die Organisation (»DOMO-Kreativ«), eine neue Fertigung entstand, das Unternehmen richtete sich konsequent am »Marktfaktor Design« aus. Meine erste Diplomarbeit »Corporate Identity als zentrale Kommunikationsstrategie des identitätsorientierten Unternehmens« beschreibt diesen Veränderungsprozess. Nach drei Jahren im Betrieb entschied ich mich gegen die Nachfolge und bin dem »Ruf der Beratung« in die Schweiz zur Swatch AG gefolgt. Zusammen mit meinem Kompagnon beriet ich meinen Vater noch bis zu seinem Ruhestand.


Ist das Ihre Situation als NextGen im Familienunternehmen?

Individuelles Einzel-Coaching ist für Sie als NextGen sinnvoll in Phasen der Neuorientierung, der Weiterentwicklung und in der Veränderung von Lebensmustern. Weit über 500 Klient*innen haben sich seit 1997 von mir begleiten lassen - sie kommen in meine Praxis zum Beispiel mit diesen NextGen-Anliegen:

  • Ich habe immer wieder die gleichen, alten Konflikte mit meinem Vater, meiner Mutter und meinen Geschwistern!
  • Ich schaffe es kaum, die Rollen in unserem Unternehmen auseinanderzuhalten!
  • Emotionen und harte Auseinandersetzungen mit Familienmitgliedern überlagern meinen Führungsalltag!
  • Lange besprochene, konkrete Vereinbarungen werden von einzelnen Familienmitgliedern nicht eingehalten/ immer wieder in Frage gestellt!
  • Ich zweifle und stelle mir die Frage: Bin ich hier richtig?
  • Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt in unserem Familienunternehmen eine tragende Rolle spielen will!

Sind Sie als NextGen bereit für das Coaching?

Coaching beginnt mit Ihrer Wahrnehmung - fragen Sie sich:

  • Was passiert hier gerade in unserem Familienunternehmen?
  • Wie verhalte ich mich in Alltagssituationen als NextGen?
  • Was tun die Anderen, die Familienmitglieder, die Mitarbeiter*innen, die Kund*innen?
  • Welche Gedanken gehen mir durch den Kopf, wie erschaffe ich mir die Welt als Übernehmer*in?
  • Wer und was blockiert mich, wer und was fördert mich?

Wie in einer Therapie braucht es genügend Leidensdruck, um sich für ein Coaching zu entscheiden. Ein Coaching-Prozess bedeutet vor allem Lernen über die eigene Person, mit allen Sonnen- und Schattenseiten. Es geht zur Sache!

Als Coach gebe ich Feedback, konfrontiere und biete Deutung an, was in diesem Moment geschieht und wie KlientInnen auf mich wirken. Das muss man aushalten können. Doch es lohnt sich, das eigene Verhalten zu reflektieren und eine Haltung zu entwickeln.

Denn Coaching, so wie ich es verstehe, ist weit mehr das Erlernen und Anwenden von Tools im Unternehmensalltag. Sie tauchen ein in die Tiefe der eigenen Persönlichkeit und kreieren Einsichten, die über Jahre hinaus wirken – im Unternehmen, in der Familie und bei Ihnen selbst.

Das sagen NextGens über ihr Coaching

Am Ende jedes Coaching-Prozesses frage ich Klient*innen nach ihren besonderen Momenten – hier eine Auswahl von Übernehmer*innen-Antworten:

  • »Die erste Session, der Moment des ‚Nebels im Kopf‘. Und dann aus der Situation rausgehen und statt ‚müssen müssen‘ eher das ‚wollen wollen‘. Denn wer soll es tun, wenn nicht ich es tue!«
  • »Die Trennung der Rollen Unternehmen und Familie. An diesem Tag hat es bei mir ‚Klick‘ gemacht. Ich führe ein eigenständiges Privatleben. Das hat nichts mit dem Zusammenarbeiten in der Firma zu tun.«
  • »Das Leben ist nicht Hollywood. Diese Familien gibt es nicht.«
  • »Ein Bild: der positive Zustand der Verwirrung! Es braucht Chaos für evolutionäre Entwicklungen. Ein Leitgedanke, der mich im ersten Jahr geprägt hat.«
  • »Als klar war, dass ich meinen Platz gefunden habe, dies war und ist ein tolles Gefühl.«

Das können Ihre Themen im NextGen-Coaching sein

Für Haus Next habe ich Übernehmer*innen-Coachings über 400 NextGen-Sessions aus zwei Jahrzehnten ausgewertet. Die Themenfelder lassen sich drei konkreten Kategorien zuordnen: Persönlichkeit, Familie und Unternehmen.

In diesen Feldern finden sich inzwischen über 600 Themen, die im Laufe der Jahre gemeinsam bearbeitet wurden, hier eine Auswahl:

  • Ich muss mich nicht verändern, ich verändere nur die Rolle
  • Klare Nachfolge: Wer entscheidet? Wer verkündet die Entscheidung an Mitarbeiter*innen?
  • Ablösung vom Unternehmer-Vater = akzeptieren = energetisch auflösen, Familienaufstellung machen
  • Machtspiele, Situationskontrolle: Was passiert hier genau? Wer ist beteiligt? Wer hat welches Motiv? Alle müssen sich neu positionieren = die Situation kontrollieren, alle testen ihre Grenzen aus
  • Tue ich es für mich oder für meine Eltern? Kann ich mit meinen Geschwistern? Wie viel Distanz brauche ich?
  • Ich bin hier freiwillig! Ich bin Unternehmer! Es ist das Schönste, selbstständig zu sein!

So begleite ich Sie als Coach im NextGen-Coaching

In jeder Phase einer Übergabe ist Coaching hilfreich: Vor der Entscheidung, ob es überhaupt sinnvoll ist, ins Unternehmen einzutreten. Nach der Entscheidung, noch vor der tatsächlichen Übernahme, um die nächsten Schritte zu planen. Und nach der Übernahme, in der Alleinverantwortung.

Hier helfen in jeder Phase die Fragen:

  • Wie sind meine Beziehungen in meiner eigenen Familie, im Unternehmen und in der Herkunftsfamilie zu den Eltern, Großeltern, Geschwistern, Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins?
  • Wie ist meine Beziehung zum Unternehmen, zu Kolleg*innen, Mitarbeiter*innen, Kund*innen?
  • Und allumfassend: Wie ist meine Beziehung zu mir selbst, was sind meine Träume, Ziele, Zweifel und Erkenntnisse?

Im Coaching entwickeln sich ÜbernehmerInnen von der Selbstreflexion über die Selbstführung zur Selbstwirksamkeit - sie erfahren: Ich bin mir selbst eine Ressource in allen Lebenslagen. Denn Familienunternehmen sind hochkomplex, schon die Bezeichnung stiftet Verwirrung: Was hat Vorrang, Familie oder Unternehmen?

NextGens erleben die Coaching-Begleitung praxisnah im Sinn von »Das unterstützt mich jetzt, um mit der momentanen Situation umzugehen«. Mit konkreten Übungen gehen Sie aus der Coaching-Praxis in den Unternehmensalltag zurück, experimentieren mit veränderter Wahrnehmung und formen neue Verhaltensmuster, zum Beispiel:

  • Ich halte stand im Hier + Jetzt;
  • Wer trägt was an mich heran und mit welcher Intention?
  • Oder: Ich entscheide mich bewusst für die Rolle des Entscheiders, ich erkenne mich selbst an.

Die Medien über meine Arbeitsweise

  • »Bei Coaching von Next Gens spielt vor allem auch die Unterscheidung zwischen Unternehmens- und Familiendynamik eine große Rolle. Knierim setzt dabei auf Einzelcoaching – nur in seltenen Fällen betreut er mehr als ein Familienmitglied. Coaching kann Next Gens bei der großen Frage 'Will ich ins Familienunternehmen einsteigen?' helfen, aber auch vor und nach der Übernahme eine Stütze bieten, auch um sich in der neuen Rolle zurechtzufinden.«
    Haus Next: Haus Topic Coaching
  • »'Das typische Alter der Nachfolger liegt zwischen 25 und 35 Jahren. Sie sind oft international ausgebildet und wissen noch nicht, ob sie die Nachfolge antreten wollen', sagt der Coach Dr. Andreas Knierim aus Kassel. Er berät (potenzielle) Nachfolger schon seit Jahren und kennt das Problem auch aus eigener Erfahrung.«
    Hessische/Niedersächsische Allgemeine
  • »In Familien gibt es festgelegte Verhaltensmuster, die man so gelernt hat. Ein Sandwichkind, das ein älteres und ein jüngeres Geschwisterkind hat, wird beispielsweise gern moderieren wollen. Wenn man dann in ein Familienunternehmen einsteigt, muss man sich fragen: Will ich diese Rolle weiterhin? In welchen unbewussten Mustern bin ich verhaftet? Will ich diese im Unternehmenskontext weiterführen? Nur wenn dies reflektiert wird, entstehen neue Räume.«
    Niedersächische Wirtschaft
  • »Die Digitalisierung der Coachingarbeit bedeutet für die Arbeitsweise des Coachs große Veränderungen. Wie kommuniziere ich in der Sitzung mit den Klienten? Wie dokumentiere ich Arbeitsergebnisse? Wie gestalte ich dies konform mit den neuen Datenschutzregeln? Der Workflow des Coachs wird durch das digitale Denken bereichert, die unterschiedlichen Kommunikationskanäle fließen zusammen und erleichtern den Austausch mit Klienten.«
    Coaching Organisationsentwicklung Supervision
  • »So einfach dieses Modell auch klingt, so selbstverständlich ist es für den Coach, das dabei auch Selbstzweifel mitspielen. 'Und diese begreifen wir als professionelle Begleiter in unserer Arbeit!', so Knierim. Man nennt diese Umdeutung 'Reframing' (von: engl. etwas einen neuen Rahmen geben). Sie ist damit Teil einer komplexen Bewältigungsstrategie, die sich nicht nur Unternehmerinnen und Unternehmer vornehmen. Nein: Es kommt auf jeden Einzelnen an.«
    34 - Das Magazin

Referenzen aus Familienunternehmen

  • Beckers Bester GmbH Nörten-Hardenberg
  • Brauns-Heitmann GmbH & Co. KG Warburg
  • Brohler Mineral- und Heilbrunnen GmbH Brohl-Lützing
  • Brose Fahrzeugtechnik Coburg und Wuppertal
  • Cool it Isoliersysteme GmbH Melle
  • Diebel Speditions GmbH Kassel
  • Domo Bausysteme Kassel
  • Dr.-Ing. Ulrich Esterer GmbH & Co Helsa
  • Gut Kragenhof Familie Merz Staufenberg
  • Impuls Soziales Management Die Familienexperten gGmbH Kassel
  • Linner Unternehmensgruppe Wolnzach
  • Melitta Group Management GmbH & Co. KG Minden
  • REHAmed Kassel
  • Sartorius AG Göttingen
  • Technoform Kunststoffprofile GmbH Kassel
  • Werner Wicker Kliniken Bad Wildungen
  • ZMK Zahn - Mund - Kiefer Kassel

Kooperationspartner

  • Haus Next - Die Plattform von Next Gens für Next Gens Berlin
  • INTES-Akademie für Familienunternehmen Bonn
  • UNIKIMS Kassel, Masterstudiengang COS Coaching, Supervision und Organisationsberatung
  • Die Innere Werkstatt Kassel

Hier finden Sie meine weiteren Angebote: Einzel-Coaching und die Innere Werkstatt.

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